5. Mose · דְּבָרִים
In diesem Kapitel
Schoftim שֹׁפְטִים
שְׁלִישִׁי
Dritte Lesung · Schlischi · Dienstag
18,1–18,5
18,1
Die Priester, die Leviten, der ganze Stamm Levi, sollen keinen Anteil und Erbbesitz mit Israel haben. Die Feueropfer des Ewigen und seinen Erbteil sollen sie essen.
לֹֽא־יִ֠הְיֶ֠ה לַכֹּהֲנִ֨ים הַלְוִיִּ֜ם כׇּל־שֵׁ֧בֶט לֵוִ֛י חֵ֥לֶק וְנַחֲלָ֖ה עִם־יִשְׂרָאֵ֑ל אִשֵּׁ֧י יהוה וְנַחֲלָת֖וֹ יֹאכֵלֽוּן
18,2
Und Erbbesitz soll er nicht haben inmitten seiner Brüder; der Ewige selbst ist sein Erbteil, wie er ihm zugesagt hat.
וְנַחֲלָ֥ה לֹא־יִֽהְיֶה־לּ֖וֹ בְּקֶ֣רֶב אֶחָ֑יו יהוה ה֣וּא נַחֲלָת֔וֹ כַּאֲשֶׁ֖ר דִּבֶּר־לֽוֹ
18,3
Und dies soll das Anrecht der Priester gegenüber dem Volk sein, gegenüber denen, die das Schlachtopfer schlachten, sei es ein Rind, sei es ein Schaf: Man gebe dem Priester die Vorderkeule, die beiden Kinnbacken und den Labmagen.
וְזֶ֡ה יִהְיֶה֩ מִשְׁפַּ֨ט הַכֹּהֲנִ֜ים מֵאֵ֣ת הָעָ֗ם מֵאֵ֛ת זֹבְחֵ֥י הַזֶּ֖בַח אִם־שׁ֣וֹר אִם־שֶׂ֑ה וְנָתַן֙ לַכֹּהֵ֔ן הַזְּרֹ֥עַ וְהַלְּחָיַ֖יִם וְהַקֵּבָֽה
18,4
Die Erstlinge deines Getreides, deines Weins und deines Öls und den Erstertrag der Schur deiner Schafe sollst du ihm geben.
רֵאשִׁ֨ית דְּגָֽנְךָ֜ תִּירֹשְׁךָ֣ וְיִצְהָרֶ֗ךָ וְרֵאשִׁ֛ית גֵּ֥ז צֹאנְךָ֖ תִּתֶּן־לֽוֹ
18,5
Denn ihn hat der Ewige, dein Gott, aus allen deinen Stämmen erwählt, damit er dastehe und Dienst tue im Namen des Ewigen, er und seine Söhne, alle Tage.
כִּ֣י ב֗וֹ בָּחַ֛ר יהוה אֱלֹהֶ֖יךָ מִכׇּל־שְׁבָטֶ֑יךָ לַעֲמֹ֨ד לְשָׁרֵ֧ת בְּשֵׁם־יהוה ה֥וּא וּבָנָ֖יו כׇּל־הַיָּמִֽים
רְבִיעִי
Vierte Lesung · Rewii · Mittwoch
18,6–18,13
18,6
Und wenn der Levit aus einem deiner Tore, irgendwo in Israel, wo er dort als Fremder wohnt, kommt, und er kommt mit ganzem Verlangen seiner Seele zu der Stätte, die der Ewige erwählen wird,
וְכִֽי־יָבֹ֨א הַלֵּוִ֜י מֵאַחַ֤ד שְׁעָרֶ֙יךָ֙ מִכׇּל־יִשְׂרָאֵ֔ל אֲשֶׁר־ה֖וּא גָּ֣ר שָׁ֑ם וּבָא֙ בְּכׇל־אַוַּ֣ת נַפְשׁ֔וֹ אֶל־הַמָּק֖וֹם אֲשֶׁר־יִבְחַ֥ר יהוה
18,7
so darf er Dienst tun im Namen des Ewigen, seines Gottes, wie alle seine Brüder, die Leviten, die dort vor dem Ewigen stehen.
וְשֵׁרֵ֕ת בְּשֵׁ֖ם יהוה אֱלֹהָ֑יו כְּכׇל־אֶחָיו֙ הַלְוִיִּ֔ם הָעֹמְדִ֥ים שָׁ֖ם לִפְנֵ֥י יהוה
18,8
Einen Anteil gleich dem der anderen sollen sie essen, abgesehen von seinen Einkünften aus dem väterlichen Besitz.
חֵ֥לֶק כְּחֵ֖לֶק יֹאכֵ֑לוּ לְבַ֥ד מִמְכָּרָ֖יו עַל־הָאָבֽוֹת
18,9
Wenn du in das Land kommst, das der Ewige, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, nach den Gräueln jener Völker zu handeln.
כִּ֤י אַתָּה֙ בָּ֣א אֶל־הָאָ֔רֶץ אֲשֶׁר־יהוה אֱלֹהֶ֖יךָ נֹתֵ֣ן לָ֑ךְ לֹֽא־תִלְמַ֣ד לַעֲשׂ֔וֹת כְּתוֹעֲבֹ֖ת הַגּוֹיִ֥ם הָהֵֽם
18,10
Es soll sich bei dir niemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durch das Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zeichendeuter, kein Beschwörer und kein Zauberer,
לֹֽא־יִמָּצֵ֣א בְךָ֔ מַעֲבִ֥יר בְּנֽוֹ־וּבִתּ֖וֹ בָּאֵ֑שׁ קֹסֵ֣ם קְסָמִ֔ים מְעוֹנֵ֥ן וּמְנַחֵ֖שׁ וּמְכַשֵּֽׁף
18,11
keiner, der Zauberbanne bindet, keiner, der einen Totengeist oder einen Wahrsagegeist befragt, und keiner, der sich an die Toten wendet.
וְחֹבֵ֖ר חָ֑בֶר וְשֹׁאֵ֥ל אוֹב֙ וְיִדְּעֹנִ֔י וְדֹרֵ֖שׁ אֶל־הַמֵּתִֽים
18,12
Denn ein Gräuel für den Ewigen ist jeder, der dies tut, und wegen dieser Gräuel vertreibt der Ewige, dein Gott, sie vor dir.
כִּֽי־תוֹעֲבַ֥ת יהוה כׇּל־עֹ֣שֵׂה אֵ֑לֶּה וּבִגְלַל֙ הַתּוֹעֵבֹ֣ת הָאֵ֔לֶּה יהוה אֱלֹהֶ֔יךָ מוֹרִ֥ישׁ אוֹתָ֖ם מִפָּנֶֽיךָ
18,13
Untadelig sollst du sein mit dem Ewigen, deinem Gott.
תָּמִ֣ים תִּֽהְיֶ֔ה עִ֖ם יהוה אֱלֹהֶֽיךָ
חֲמִישִׁי
Fünfte Lesung · Chamischi · Donnerstag
18,14–19,13
18,14
Denn diese Völker, die du aus ihrem Besitz verdrängst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; du aber, nicht so hat es dir der Ewige, dein Gott, bestimmt.
כִּ֣י הַגּוֹיִ֣ם הָאֵ֗לֶּה אֲשֶׁ֤ר אַתָּה֙ יוֹרֵ֣שׁ אוֹתָ֔ם אֶל־מְעֹנְנִ֥ים וְאֶל־קֹסְמִ֖ים יִשְׁמָ֑עוּ וְאַתָּ֕ה לֹ֣א כֵ֔ן נָ֥תַן לְךָ֖ יהוה אֱלֹהֶֽיךָ
18,15
Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, wie mich, wird der Ewige, dein Gott, dir erstehen lassen; auf ihn sollt ihr hören.
נָבִ֨יא מִקִּרְבְּךָ֤ מֵאַחֶ֙יךָ֙ כָּמֹ֔נִי יָקִ֥ים לְךָ֖ יהוה אֱלֹהֶ֑יךָ אֵלָ֖יו תִּשְׁמָעֽוּן
18,16
Ganz so, wie du erbeten hast von dem Ewigen, deinem Gott, am Choreb, am Tag der Versammlung, als du sagtest: Ich will nicht länger die Stimme des Ewigen, meines Gottes, hören, und dieses große Feuer will ich nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.
כְּכֹ֨ל אֲשֶׁר־שָׁאַ֜לְתָּ מֵעִ֨ם יהוה אֱלֹהֶ֙יךָ֙ בְּחֹרֵ֔ב בְּי֥וֹם הַקָּהָ֖ל לֵאמֹ֑ר לֹ֣א אֹסֵ֗ף לִשְׁמֹ֙עַ֙ אֶת־קוֹל֙ יהוה אֱלֹהָ֔י וְאֶת־הָאֵ֨שׁ הַגְּדֹלָ֥ה הַזֹּ֛את לֹֽא־אֶרְאֶ֥ה ע֖וֹד וְלֹ֥א אָמֽוּת
18,17
Da sprach der Ewige zu mir: Sie haben recht geredet in dem, was sie gesagt haben.
וַיֹּ֥אמֶר יהוה אֵלָ֑י הֵיטִ֖יבוּ אֲשֶׁ֥ר דִּבֵּֽרוּ
18,18
Einen Propheten will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder wie dich erstehen lassen, und ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm gebiete.
נָבִ֨יא אָקִ֥ים לָהֶ֛ם מִקֶּ֥רֶב אֲחֵיהֶ֖ם כָּמ֑וֹךָ וְנָתַתִּ֤י דְבָרַי֙ בְּפִ֔יו וְדִבֶּ֣ר אֲלֵיהֶ֔ם אֵ֖ת כׇּל־אֲשֶׁ֥ר אֲצַוֶּֽנּוּ
18,19
Und es wird geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, ich selbst werde von ihm Rechenschaft fordern.
וְהָיָ֗ה הָאִישׁ֙ אֲשֶׁ֤ר לֹֽא־יִשְׁמַע֙ אֶל־דְּבָרַ֔י אֲשֶׁ֥ר יְדַבֵּ֖ר בִּשְׁמִ֑י אָנֹכִ֖י אֶדְרֹ֥שׁ מֵעִמּֽוֹ
18,20
Doch der Prophet, der sich vermisst, ein Wort in meinem Namen zu reden, das ich ihm nicht geboten habe zu reden, oder der im Namen anderer Götter redet, so soll jener Prophet sterben.
אַ֣ךְ הַנָּבִ֡יא אֲשֶׁ֣ר יָזִיד֩ לְדַבֵּ֨ר דָּבָ֜ר בִּשְׁמִ֗י אֵ֣ת אֲשֶׁ֤ר לֹֽא־צִוִּיתִיו֙ לְדַבֵּ֔ר וַאֲשֶׁ֣ר יְדַבֵּ֔ר בְּשֵׁ֖ם אֱלֹהִ֣ים אֲחֵרִ֑ים וּמֵ֖ת הַנָּבִ֥יא הַהֽוּא
18,21
Und wenn du in deinem Herzen sagst: Wie sollen wir das Wort erkennen, das der Ewige nicht geredet hat?
וְכִ֥י תֹאמַ֖ר בִּלְבָבֶ֑ךָ אֵיכָה֙ נֵדַ֣ע אֶת־הַדָּבָ֔ר אֲשֶׁ֥ר לֹא־דִבְּר֖וֹ יהוה
18,22
Was der Prophet im Namen des Ewigen redet, und das Wort tritt nicht ein und trifft nicht zu, das ist das Wort, das der Ewige nicht geredet hat; in Vermessenheit hat es der Prophet geredet; du sollst dich nicht vor ihm fürchten.
אֲשֶׁר֩ יְדַבֵּ֨ר הַנָּבִ֜יא בְּשֵׁ֣ם יהוה וְלֹֽא־יִהְיֶ֤ה הַדָּבָר֙ וְלֹ֣א יָבֹ֔א ה֣וּא הַדָּבָ֔ר אֲשֶׁ֥ר לֹא־דִבְּר֖וֹ יהוה בְּזָדוֹן֙ דִּבְּר֣וֹ הַנָּבִ֔יא לֹ֥א תָג֖וּר מִמֶּֽנּוּ