Paraschah Reeh
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Devarim · Kapitel 14

5. Mose · דְּבָרִים
Kapitel 14

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In diesem Kapitel Reeh רְאֵה
רְבִיעִי Vierte Lesung · Rewii · Mittwoch 14,1–14,21
14,1
Kinder seid ihr dem Ewigen, eurem Gott. Ihr sollt euch nicht wund ritzen und keine Kahlstelle zwischen euren Augen machen wegen eines Toten.
בָּנִ֣ים אַתֶּ֔ם לַיהוה אֱלֹהֵיכֶ֑ם לֹ֣א תִתְגֹּֽדְד֗וּ וְלֹֽא־תָשִׂ֧ימוּ קׇרְחָ֛ה בֵּ֥ין עֵינֵיכֶ֖ם לָמֵֽת
14,2
Denn ein heiliges Volk bist du dem Ewigen, deinem Gott, und dich hat der Ewige erwählt, ihm zu einem Volk besonderen Eigentums zu sein, aus allen Völkern, die auf der Erde sind.
כִּ֣י עַ֤ם קָדוֹשׁ֙ אַתָּ֔ה לַיהוה אֱלֹהֶ֑יךָ וּבְךָ֞ בָּחַ֣ר יהוה לִֽהְי֥וֹת לוֹ֙ לְעַ֣ם סְגֻלָּ֔ה מִכֹּל֙ הָֽעַמִּ֔ים אֲשֶׁ֖ר עַל־פְּנֵ֥י הָאֲדָמָֽה
14,3
Nichts Abscheuliches sollst du essen.
לֹ֥א תֹאכַ֖ל כׇּל־תּוֹעֵבָֽה
14,4
Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft: das Rind, das Lamm der Schafe und das Zicklein der Ziegen.
זֹ֥את הַבְּהֵמָ֖ה אֲשֶׁ֣ר תֹּאכֵ֑לוּ שׁ֕וֹר שֵׂ֥ה כְשָׂבִ֖ים וְשֵׂ֥ה עִזִּֽים
14,5
Hirsch, Gazelle, Damhirsch, Steinbock, Antilope, Wildochse und Wildschaf.
אַיָּ֥ל וּצְבִ֖י וְיַחְמ֑וּר וְאַקּ֥וֹ וְדִישֹׁ֖ן וּתְא֥וֹ וָזָֽמֶר
14,6
Und jedes Tier, das gespaltene Hufe hat, mit einem Spalt in zwei Klauen geteilt, und das wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen.
וְכׇל־בְּהֵמָ֞ה מַפְרֶ֣סֶת פַּרְסָ֗ה וְשֹׁסַ֤עַת שֶׁ֙סַע֙ שְׁתֵּ֣י פְרָס֔וֹת מַעֲלַ֥ת גֵּרָ֖ה בַּבְּהֵמָ֑ה אֹתָ֖הּ תֹּאכֵֽלוּ
14,7
Doch diese dürft ihr nicht essen von denen, die wiederkäuen, oder gespaltene Hufe haben: das Kamel, den Hasen und den Klippdachs; denn sie käuen zwar wieder, haben aber keine gespaltenen Hufe: unrein sind sie für euch.
אַ֣ךְ אֶת־זֶ֞ה לֹ֤א תֹֽאכְלוּ֙ מִמַּֽעֲלֵ֣י הַגֵּרָ֔ה וּמִמַּפְרִיסֵ֥י הַפַּרְסָ֖ה הַשְּׁסוּעָ֑ה אֶֽת־הַ֠גָּמָ֠ל וְאֶת־הָאַרְנֶ֨בֶת וְאֶת־הַשָּׁפָ֜ן כִּֽי־מַעֲלֵ֧ה גֵרָ֣ה הֵ֗מָּה וּפַרְסָה֙ לֹ֣א הִפְרִ֔יסוּ טְמֵאִ֥ים הֵ֖ם לָכֶֽם
14,8
Und den Chasir, denn er hat zwar gespaltene Hufe, käut aber nicht wieder: unrein ist er für euch. Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr nicht berühren.
וְאֶת־הַ֠חֲזִ֠יר כִּֽי־מַפְרִ֨יס פַּרְסָ֥ה הוּא֙ וְלֹ֣א גֵרָ֔ה טָמֵ֥א ה֖וּא לָכֶ֑ם מִבְּשָׂרָם֙ לֹ֣א תֹאכֵ֔לוּ וּבְנִבְלָתָ֖ם לֹ֥א תִגָּֽעוּ
14,9
Dieses dürft ihr essen von allem, was im Wasser ist: alles, was Flossen und Schuppen hat, dürft ihr essen.
אֶת־זֶה֙ תֹּֽאכְל֔וּ מִכֹּ֖ל אֲשֶׁ֣ר בַּמָּ֑יִם כֹּ֧ל אֲשֶׁר־ל֛וֹ סְנַפִּ֥יר וְקַשְׂקֶ֖שֶׂת תֹּאכֵֽלוּ
14,10
Und alles, was keine Flossen und Schuppen hat, dürft ihr nicht essen: unrein ist es für euch.
וְכֹ֨ל אֲשֶׁ֧ר אֵֽין־ל֛וֹ סְנַפִּ֥יר וְקַשְׂקֶ֖שֶׂת לֹ֣א תֹאכֵ֑לוּ טָמֵ֥א ה֖וּא לָכֶֽם
14,11
Jeden reinen Vogel dürft ihr essen.
כׇּל־צִפּ֥וֹר טְהֹרָ֖ה תֹּאכֵֽלוּ
14,12
Und dies sind die, die ihr nicht essen dürft von ihnen: der Adler, der Bartgeier und der Schwarzgeier;
וְזֶ֕ה אֲשֶׁ֥ר לֹֽא־תֹאכְל֖וּ מֵהֶ֑ם הַנֶּ֥שֶׁר וְהַפֶּ֖רֶס וְהָֽעׇזְנִיָּֽה
14,13
der Bussard, der Falke und die Weihe nach ihrer Art;
וְהָרָאָה֙ וְאֶת־הָ֣אַיָּ֔ה וְהַדַּיָּ֖ה לְמִינָֽהּ
14,14
und jeden Raben nach seiner Art;
וְאֵ֥ת כׇּל־עֹרֵ֖ב לְמִינֽוֹ
14,15
und den Strauß, die Nachteule, die Möwe und den Habicht nach seiner Art;
וְאֵת֙ בַּ֣ת הַֽיַּעֲנָ֔ה וְאֶת־הַתַּחְמָ֖ס וְאֶת־הַשָּׁ֑חַף וְאֶת־הַנֵּ֖ץ לְמִינֵֽהוּ
14,16
das Käuzchen, die Waldohreule und die Schleiereule;
אֶת־הַכּ֥וֹס וְאֶת־הַיַּנְשׁ֖וּף וְהַתִּנְשָֽׁמֶת
14,17
der Pelikan, der Aasgeier und der Kormoran;
וְהַקָּאָ֥ת וְאֶֽת־הָרָחָ֖מָה וְאֶת־הַשָּׁלָֽךְ
14,18
der Storch, der Reiher nach seiner Art, der Wiedehopf und die Fledermaus.
וְהַ֣חֲסִידָ֔ה וְהָאֲנָפָ֖ה לְמִינָ֑הּ וְהַדּוּכִיפַ֖ת וְהָעֲטַלֵּֽף
14,19
Und alles geflügelte Kriechgetier ist für euch unrein; es darf nicht gegessen werden.
וְכֹל֙ שֶׁ֣רֶץ הָע֔וֹף טָמֵ֥א ה֖וּא לָכֶ֑ם לֹ֖א יֵאָכֵֽלוּ
14,20
Alles reine Geflügel dürft ihr essen.
כׇּל־ע֥וֹף טָה֖וֹר תֹּאכֵֽלוּ
14,21
Kein Aas sollt ihr essen; dem Fremdling, der in deinen Toren wohnt, magst du es geben, dass er es esse, oder verkaufe es an einen Ausländer. Denn ein heiliges Volk bist du dem Ewigen, deinem Gott. Du sollst ein Böckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen.
לֹ֣א תֹאכְל֣וּ כׇל־נְ֠בֵלָ֠ה לַגֵּ֨ר אֲשֶׁר־בִּשְׁעָרֶ֜יךָ תִּתְּנֶ֣נָּה וַאֲכָלָ֗הּ א֤וֹ מָכֹר֙ לְנׇכְרִ֔י כִּ֣י עַ֤ם קָדוֹשׁ֙ אַתָּ֔ה לַיהוה אֱלֹהֶ֑יךָ לֹֽא־תְבַשֵּׁ֥ל גְּדִ֖י בַּחֲלֵ֥ב אִמּֽוֹ
חֲמִישִׁי Fünfte Lesung · Chamischi · Donnerstag 14,22–14,29
14,22
Den ganzen Ertrag deiner Saat, der Jahr für Jahr auf dem Feld heranwächst, sollst du gewissenhaft verzehnten.
עַשֵּׂ֣ר תְּעַשֵּׂ֔ר אֵ֖ת כׇּל־תְּבוּאַ֣ת זַרְעֶ֑ךָ הַיֹּצֵ֥א הַשָּׂדֶ֖ה שָׁנָ֥ה שָׁנָֽה
14,23
Und du sollst vor dem Ewigen, deinem Gott, an dem Ort, den er erwählen wird, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, den Zehnten deines Getreides, deines Mostes und deines Öls essen, dazu die Erstgeburt deines Rindes und deines Kleinviehs, damit du lernst, den Ewigen, deinen Gott, allezeit zu fürchten.
וְאָכַלְתָּ֞ לִפְנֵ֣י יהוה אֱלֹהֶ֗יךָ בַּמָּק֣וֹם אֲשֶׁר־יִבְחַר֮ לְשַׁכֵּ֣ן שְׁמ֣וֹ שָׁם֒ מַעְשַׂ֤ר דְּגָֽנְךָ֙ תִּירֹשְׁךָ֣ וְיִצְהָרֶ֔ךָ וּבְכֹרֹ֥ת בְּקָרְךָ֖ וְצֹאנֶ֑ךָ לְמַ֣עַן תִּלְמַ֗ד לְיִרְאָ֛ה אֶת־יהוה אֱלֹהֶ֖יךָ כׇּל־הַיָּמִֽים
14,24
Und wenn der Weg für dich zu weit ist, sodass du es nicht tragen kannst, weil der Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dort niederzulegen, zu fern von dir liegt, wenn der Ewige, dein Gott, dich segnet,
וְכִֽי־יִרְבֶּ֨ה מִמְּךָ֜ הַדֶּ֗רֶךְ כִּ֣י לֹ֣א תוּכַל֮ שְׂאֵתוֹ֒ כִּֽי־יִרְחַ֤ק מִמְּךָ֙ הַמָּק֔וֹם אֲשֶׁ֤ר יִבְחַר֙ יהוה אֱלֹהֶ֔יךָ לָשׂ֥וּם שְׁמ֖וֹ שָׁ֑ם כִּ֥י יְבָרֶכְךָ֖ יהוה אֱלֹהֶֽיךָ
14,25
so mache es zu Geld, binde das Geld in deine Hand zusammen und gehe zu dem Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird.
וְנָתַתָּ֖ה בַּכָּ֑סֶף וְצַרְתָּ֤ הַכֶּ֙סֶף֙ בְּיָ֣דְךָ֔ וְהָֽלַכְתָּ֙ אֶל־הַמָּק֔וֹם אֲשֶׁ֥ר יִבְחַ֛ר יהוה אֱלֹהֶ֖יךָ בּֽוֹ
14,26
und gib das Geld für alles, wonach deine Seele begehrt: für Rinder und Kleinvieh, für Wein und starkes Getränk, für alles, was deine Seele von dir verlangt. Und iss dort vor dem Ewigen, deinem Gott, und freue dich, du und dein Haus.
וְנָתַתָּ֣ה הַכֶּ֡סֶף בְּכֹל֩ אֲשֶׁר־תְּאַוֶּ֨ה נַפְשְׁךָ֜ בַּבָּקָ֣ר וּבַצֹּ֗אן וּבַיַּ֙יִן֙ וּבַשֵּׁכָ֔ר וּבְכֹ֛ל אֲשֶׁ֥ר תִּֽשְׁאָלְךָ֖ נַפְשֶׁ֑ךָ וְאָכַ֣לְתָּ שָּׁ֗ם לִפְנֵי֙ יהוה אֱלֹהֶ֔יךָ וְשָׂמַחְתָּ֖ אַתָּ֥ה וּבֵיתֶֽךָ
14,27
Und den Leviten, der in deinen Toren wohnt, sollst du nicht im Stich lassen, denn er hat keinen Anteil und kein Erbteil mit dir.
וְהַלֵּוִ֥י אֲשֶׁר־בִּשְׁעָרֶ֖יךָ לֹ֣א תַֽעַזְבֶ֑נּוּ כִּ֣י אֵ֥ין ל֛וֹ חֵ֥לֶק וְנַחֲלָ֖ה עִמָּֽךְ
14,28
Am Ende von drei Jahren sollst du den ganzen Zehnten deines Ertrags aus jenem Jahr herausbringen und ihn in deinen Toren niederlegen.
מִקְצֵ֣ה שָׁלֹ֣שׁ שָׁנִ֗ים תּוֹצִיא֙ אֶת־כׇּל־מַעְשַׂר֙ תְּבוּאָ֣תְךָ֔ בַּשָּׁנָ֖ה הַהִ֑וא וְהִנַּחְתָּ֖ בִּשְׁעָרֶֽיךָ
14,29
Dann sollen der Levit, der keinen Anteil und kein Erbteil mit dir hat, und der Fremdling, die Waise und die Witwe, die in deinen Toren wohnen, kommen und essen und satt werden, damit der Ewige, dein Gott, dich segne in allem Werk deiner Hände, das du tust.
וּבָ֣א הַלֵּוִ֡י כִּ֣י אֵֽין־לוֹ֩ חֵ֨לֶק וְנַחֲלָ֜ה עִמָּ֗ךְ וְ֠הַגֵּ֠ר וְהַיָּת֤וֹם וְהָֽאַלְמָנָה֙ אֲשֶׁ֣ר בִּשְׁעָרֶ֔יךָ וְאָכְל֖וּ וְשָׂבֵ֑עוּ לְמַ֤עַן יְבָרֶכְךָ֙ יהוה אֱלֹהֶ֔יךָ בְּכׇל־מַעֲשֵׂ֥ה יָדְךָ֖ אֲשֶׁ֥ר תַּעֲשֶֽׂה
Kapitel 14