Das Tora-Jahr · Band I

Bereschit

Im Anfang

Alles beginnt hier. Die Welt, der Mensch, das erste Versagen, die erste Verheißung. Und kaum hat sich der Mensch im Garten versteckt, fragt Gott nach ihm: „Wo bist du?“

Bereschit erzählt von der Erschaffung der Welt bis zu einem Sarg in Ägypten. Dazwischen liegt die Geschichte einer einzigen Familie über vier Generationen, von Abraham bis Josef. Es ist das Buch, in dem Gott den Menschen sucht und ihn nicht mehr loslässt.

Buchcover Bereschit – Das Tora-Jahr Band I

Worum es geht

Ein Buch der Anfänge und des Gottes, der sucht

Das erste Buch Mose kennen die meisten seit ihrer Kindheit: die Schöpfung, den Garten, die Arche, Abraham. Gerade darum liest man leicht darüber hinweg. Wer langsamer liest, merkt bald, dass in diesen knappen Erzählungen kaum ein Wort zufällig steht.

Bereschit beginnt mit der Erschaffung der Welt und endet mit einem Sarg in Ägypten. Dazwischen liegen die Urgeschichte der Menschheit, vom Garten Eden über Kain und Habel bis zur Flut und zum Turm von Babel, und die Geschichte einer einzigen Familie. Abraham, der auf einen Ruf hin aufbricht. Jizchak, der auf dem Altar liegt und wieder herabsteigt. Jakob, der bis zum Morgengrauen ringt und einen neuen Namen bekommt. Josef, den seine Brüder verkaufen und der sie am Ende rettet. Es sind Geschichten voller Streit, Ringen, Tränen und Versöhnung, und durch alle hindurch geht dieselbe Bewegung: Gott sucht den Menschen, bis ans Sterbebett Jakobs in Ägypten.

Dieses Buch nimmt dich mit durch alle zwölf Wochenlesungen (Paraschot) von Bereschit. Ohne Eile, Vers für Vers, Gedanke für Gedanke, mit Tiefe und Wärme. Mit hebräischen Einblicken, mit Stimmen aus der jüdischen Tradition von Raschi bis zum Midrasch, mit Gebetsimpulsen und Reflexionsfragen. Und immer wieder mit der Frage, die Gott als erste an einen Menschen richtet und die bis heute nicht verstummt ist: Wo bist du?

Wie es aufgebaut ist

Zwölf Abschnitte plus ein Wortschatz, pro Wochenlesung

Jede der zwölf Paraschot bekommt dieselbe klare Struktur. So findest du dich schnell zurecht und kannst entweder am Stück lesen oder gezielt zu einem Abschnitt blättern. Dazu kommen zwei Vertiefungskapitel: eines über das allererste Wort der Tora und eines über die Frage, warum Rebekka schwieg.

1

Parascha auf einen Blick

Der Name, das Wort, das große Bild. Worum es in dieser Lesung geht.

2

Die Parascha im Gesamtbild

Wie sie sich in den Bogen des Buches Bereschit und der ganzen Tora einordnet.

3

Die Ereignisse der Parascha

Was passiert? Personen, Orte, Handlung, der Text in geordneter Form.

4

Zentraler Vers und ein Einblick

Der Vers, der den Kern berührt. Mit einer Auslegung, die den Text öffnet.

5

Eine zentrale Frage

Eine offene Frage, die der Text aufwirft, mit möglichen Antworten aus der jüdischen Tradition.

6

Ein Gedanke zur Parascha

Eine längere Auslegung, die ein Thema der Parascha bis auf den Grund verfolgt.

7

Aus der jüdischen Tradition

Eine Stimme aus Midrasch, Talmud oder Auslegungsliteratur, überraschend und tief.

8

Spuren der Parascha

Wie die Themen dieser Lesung durch den ganzen Tanach weiterklingen.

9

Die Haftara

Die zugehörige Prophetenlesung und was sie der Tora-Stelle hinzufügt.

10

Fragen zur Reflexion

Vier Fragenkreise zum Vertiefen, allein oder am Schabbat-Tisch.

11

Im Gespräch mit Gott

Vier Gebetsimpulse für das persönliche Gebet.

12

Rätselfragen

Zehn Fragen direkt zum Bibeltext, mit je drei Antwortmöglichkeiten.

+

Hebräischer Wortschatz

Die Schlüsselwörter der Parascha mit Originalschrift, Bedeutung und Hintergrund.

Damit du es weißt

Für wen dieses Buch ist und für wen nicht

Dieses Buch ist für dich, wenn …

  • du die Bibel ernst nimmst und tiefer verstehen willst, was sie sagt
  • du wissen willst, was hinter dem deutschen Text im Hebräischen steht
  • du die Tora mit den klassischen jüdischen Auslegern lesen willst, von Raschi bis zum Midrasch
  • du Lust auf neue Perspektiven hast, auch wenn sie dich gelegentlich herausfordern
  • du Bibel-Lesen mit dem eigenen Leben verbinden willst, mit Reflexion, Gebet und Alltag
  • du den Jahreskreis der Tora von seinem ersten Wort an mitgehen willst

Dieses Buch ist nichts für dich, wenn …

  • dir der genaue hebräische Wortlaut gleichgültig ist
  • dich die jüdische Auslegung der Tora, von Raschi bis zum Midrasch, nicht interessiert
  • du fertige Antworten suchst, statt selbst zu denken
  • du Tora-Lesen als rein akademische Übung verstehst, ohne dass es dein Leben berühren darf

Probekapitel

Lies die erste Parascha

Damit du einen echten Eindruck bekommst: Hier sind die ersten vier Abschnitte der ersten Wochenlesung. Genau so, wie sie auch im Buch stehen. Wenn dich das anspricht, hast du noch elf weitere Paraschot mit derselben Tiefe vor dir.

1. Parascha

Bereschit

„Im Anfang"

1.Mo 1,1–6,8

1Parascha auf einen Blick

Die Tora beginnt nicht mit dem Gesetz, nicht mit dem Volk Israel, nicht einmal mit dem Menschen. Sie beginnt mit Gott. „Bereschit bara Elokim“ (בְּרֵאשִׁית בָּרָא אֱלֹקִים) – „Im Anfang schuf Gott“. In drei Worten legt die Tora ihren Grundstein: Es gibt einen Anfang, es gibt einen Schöpfer, und was er geschaffen hat, gehört ihm.

Nach diesem ersten Wort trägt die Parascha ihren Namen – und mit ihr das ganze erste Buch Mose, das im Hebräischen ebenfalls Bereschit heißt.

Parascha Bereschit umfasst den weitesten Bogen der gesamten Tora: Von der Erschaffung der Welt bis zur Schwelle der Sintflut. Die sechs Schöpfungstage, der Garten Eden, der erste Mensch, der erste Ungehorsam, der erste Mord, die ersten Stammbäume. Und dann: „Da sah der Ewige, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war.“ (1.Mo 6,5). Vom Glanz der Schöpfung bis zum Versagen des Menschen, und das in nicht einmal sechs Kapiteln.

Die Tora zeigt von Anfang an, worum es geht: Um einen Gott, der trotz allem nicht aufgibt – auch wenn der Mensch alles andere als vollkommen ist.

2Die Parascha im Gesamtbild

Die Schöpfungserzählung in 1.Mo 1 sagt gleich zu Beginn etwas Grundlegendes: Gott schuf die Welt durch sein Wort, und er nannte das Geschaffene gut. Das hebräische „tow“ – gut – meint dabei weniger „makellos in sich“ als vielmehr „gut für seinen Zweck“. Die Schöpfung ist gut, weil jedes Teil seinen Platz und seine Aufgabe hat: Licht und Dunkel, Himmel und Erde, Meer und Land.

Als letztes Werk der sechs Tage erschafft Gott den Menschen: „Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie.“ (1.Mo 1,27). In den Mythen der Nachbarvölker waren die Menschen Sklaven der Götter. Hier ist der Mensch Abbild Gottes, Tzelem Elokim, und bekommt die Erde anvertraut.

Dann kommt der Einbruch. Eva und Adam essen vom Baum der Erkenntnis, weil sie wie Gott sein wollen. Das ist die typischste Art der Versuchung: Nicht böse sein um des Bösen willen, sondern mehr sein wollen, als man ist. Kain tötet Habel aus Eifersucht. Die Menschheit breitet sich aus – und mit ihr die Gewalt. Am Ende steht ein trauriger Satz: „Und es reute den Ewigen, dass er den Menschen auf der Erde gemacht hatte.“ (1.Mo 6,6).

Doch auch das ist keine Absage. Es ist die Aussage eines Gottes, der fühlt und sich kümmert. Der nicht gleichgültig ist. Ein Gott, den der Mensch enttäuschen kann, ist ein Gott, dem der Mensch wichtig ist.

3Die Ereignisse der Parascha

Die sechs Schöpfungstage (1.Mo 1,1–2,3): Tag 1: Licht. Tag 2: Himmel und Wasser. Tag 3: Land und Pflanzen. Tag 4: Sonne, Mond, Sterne. Tag 5: Fische und Vögel. Tag 6: Tiere und Mensch. Tag 7: Schabbat – Ruhe und Heiligung. Jeder der sechs Tage endet mit dem Refrain: „Und es wurde Abend, und es wurde Morgen.“ Die Schöpfung hat einen Rhythmus, und ihren Gipfel erreicht sie erst am Schabbat, nicht schon beim Menschen.

Adam und Eva im Garten (1.Mo 2,4–3,24): Nun erzählt die Tora die Erschaffung des Menschen noch einmal, ganz aus der Nähe. Gott formt den Menschen aus Erde und bläst ihm Lebensatem ein. Er pflanzt den Garten Eden und setzt den Menschen hinein. Er schafft die Frau als Gegenpart – „Eser kenegdo“, Hilfe, die ihm entspricht. Die Schlange verleitet zur Übertretung. Adam und Eva erkennen ihre Nacktheit, verstecken sich vor Gott. Die Strafe: Schmerz, Arbeit, Vergänglichkeit. Doch Gott kleidet sie noch vor dem Hinauswurf – er verlässt sie nicht.

Kain und Habel (1.Mo 4,1–16): Die ersten Brüder bringen Gott Opfer dar. Habels Opfer wird angenommen, Kains nicht. Warum, deutet der Text nur an: Habel bringt die Erstlinge seiner Herde, Kain einfach „von der Frucht des Erdbodens“. Gott warnt Kain: „Wenn du aber nicht recht handelst, lagert die Sünde an der Tür.“ (1.Mo 4,7). Kain hört nicht. Er tötet seinen Bruder. Gottes Frage „Wo ist Habel, dein Bruder?“ ist die erste Frage nach einem Mitmenschen in der Bibel. Kain wird verbannt – aber mit einem Zeichen des Schutzes.

Von Adam bis Noach (1.Mo 4,17–6,8): Die Menschheit wächst, entwickelt Kultur, Musik, Metallhandwerk. Doch gleichzeitig wächst die Gewalt. Dann die rätselhafte Episode von den „Söhnen Gottes“ und den „Töchtern des Menschen“ (1.Mo 6,1–4), in der auch die Nefilim auftauchen. Am Ende steht Gottes Trauer über den Menschen. Aber ein Name leuchtet auf: Noach, denn „Noach aber fand Gnade in den Augen des Ewigen.“ (1.Mo 6,8).

4Zentraler Vers und ein Einblick

„Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie.“ (1.Mo 1,27)

Dreimal steht in diesem einen Vers das Verb „bara“ (בָּרָא), schaffen – jenes Wort, das die Tora allein für das Schaffen Gottes gebraucht. Kein anderes Werk der Schöpfungswoche wird so eingeführt. Und noch etwas fällt auf: Pflanzen und Tiere entstehen „nach ihrer Art“, jedes nach dem Muster seiner Gattung. Beim Menschen fehlt diese Formel. Der Mensch hat keine „Art“, an der er Maß nimmt. Sein Maß liegt außerhalb seiner selbst: Im Bild Gottes.

Das Schlüsselwort ist „Tzelem“ (צֶלֶם), Bild. Im Alten Orient war das ein politischer Begriff: Ein König, der eine ferne Provinz beherrschte, stellte dort seine Statue auf, sein „Bild“. Die Statue regierte nicht, aber sie zeigte an, wem das Land gehört. Wenn die Tora den Menschen Tzelem Elokim nennt, sagt sie also zuerst: Der Mensch zeigt an, wem diese Welt gehört. Er vertritt den Ewigen mitten im Geschaffenen – als Beauftragter, der den Garten „zu bebauen und zu hüten“ hat (1.Mo 2,15).

Überraschend wird das Wort, wenn man ihm an anderer Stelle im Tanach begegnet. In den Psalmen bezeichnet dasselbe Tzelem das flüchtige Schattenbild: „Nur als Schattenbild geht der Mensch einher.“ (Ps 39,7). Ein und dasselbe Wort trägt beide Wahrheiten: Der Mensch ist vergänglich wie ein Schatten, und er ist das Bild des Ewigen. Manche Ausleger hören darum im Tzelem das Wort „Tzel“ (צֵל), Schatten, mitklingen. Ein Schatten hat nichts aus sich selbst; er lebt ganz von dem, der ihn wirft, und bewegt sich mit ihm. So verstanden ist die Würde des Menschen geliehene Würde. Sie hängt nicht an Leistung, Gesundheit oder Erfolg. Sie hängt an dem, der den Schatten wirft, und deshalb kann kein Versagen sie auslöschen.

Die Weisen haben an unserem Vers noch etwas bemerkt: Er wechselt mitten im Satz die Zahl. „Im Bild Gottes schuf er ihn“ – Einzahl. „Männlich und weiblich schuf er sie“ – Mehrzahl. Der Talmud zieht daraus eine kühne Deutung: Der erste Mensch sei als Doppelwesen erschaffen worden, männlich und weiblich in einer Gestalt, und erst danach in zwei geschieden (Eruvin 18a).[1] Was dieses Bild sagen will, ist schnell verstanden: Kein Mensch ist für sich allein schon das ganze Bild. Das Tzelem Elokim entfaltet sich im Gegenüber – dort, wo Menschen einander ansehen, ergänzen und ertragen.

Die Mischna zieht aus der Erschaffung des ersten Menschen zwei Folgerungen, die bis heute staunen lassen: Adam wurde als Einzelner erschaffen, damit kein Mensch zum anderen sagen kann: „Mein Vater ist größer als deiner.“ Und: Wer eine einzige Seele rettet, dem rechnet es die Schrift an, als hätte er eine ganze Welt gerettet.[2] Aus dem Tzelem Elokim folgt, wie wir miteinander umgehen.

Von hier aus fällt Licht auf den Alltag. Im Alten Orient galt: Wer die Statue des Königs schändete, verging sich am König selbst. Dasselbe gilt nach der Tora für jeden Menschen (1.Mo 9,6) – an die Kassiererin im Supermarkt, an den Kollegen, der uns Nerven kostet, an den Menschen, über den wir reden, sobald er den Raum verlassen hat. Ein Midrasch spitzt es zu: Sage nicht, weil ich verachtet wurde, darf auch mein Nächster verachtet werden – denn wen verachtest du dann? Einen, der im Bild Gottes gemacht ist.

Was wir mitnehmen können: Die Würde des Menschen ist geliehen, und niemand kann verlieren, was der Ewige selbst hinterlegt hat. Wer das ernst nimmt, für den wird der Umgang mit Menschen zu einer Form des Umgangs mit Gott: Jedes achtlose Wort trifft ein Bild des Königs, jede erwiesene Ehre ehrt den, dessen Bild der andere trägt. Und weil das Bild erst „männlich und weiblich“, erst in Gemeinschaft ganz wird, braucht es uns alle miteinander, damit sichtbar wird, wem diese Welt gehört.

Hier geht es weiter mit der Frage, warum die Tora mit der Schöpfung beginnt, einem ausführlichen Gedanken über Gottes erste Frage „Wo bist du?“, dem Midrasch über den Buchstaben Bet, den Spuren durch den ganzen Tanach, der Haftara aus Jesaja, Reflexionsfragen, ausformulierten Gebeten, zehn Rätselfragen und dem hebräischen Wortschatz.

Komplette Parascha als PDF Direkt zum Buch

Drei Varianten

In welcher Form möchtest du es lesen?

Softcover und Hardcover laufen über Amazon, weil Amazon den Druck und Versand am zuverlässigsten erledigt, auch international. Das eBook bekommst du direkt von uns. Das ist günstiger für dich und sinnvoller für uns: kein Zwischenhändler, mehr direkter Kontakt.

Softcover

Paperback · 6 × 9 Zoll · Cremepapier · matt

Das klassische Lese-Buch. Leichter als das Hardcover, perfekt für unterwegs, fürs Bett, für die Tasche. Das, was die meisten haben wollen.

16,95 €

Bei Amazon kaufen

eBook

EPUB & PDF · sofort zum Download

Sofort bei dir, lesbar auf jedem Gerät: Tolino, Kindle, Phone, Tablet, Laptop. Direkt bei uns gekauft, ohne Zwischenhändler, kein DRM, dein Buch gehört dir.

9,95 €

eBook direkt herunterladen

Hinweis: Die ISBN-Nummern lauten 979-8-17669-263-1 (Softcover) und 979-8-17669-264-8 (Hardcover), beide KDP, Independently published. Du suchst es bei Amazon? Tipp: einfach „Bereschit Levzion“ eingeben.

Wer dahintersteht

Micha Levzion

Micha Levzion

Micha Levzion lebt mit seiner Frau und sieben Kindern in Israel. Er schreibt im Projekt Schalom Israel über die Bibel, das Land und den Glauben. Er liebt es, tief in die Texte zu gehen und das Entdeckte so aufzubereiten, dass es herausfordert, überrascht und mitten ins Leben trifft.

Mehr über das Projekt unter schalomisrael.de. Wenn du regelmäßig kurze Impulse direkt aus Israel bekommen willst: trag dich in den Newsletter ein.

Häufige Fragen

Bevor du klickst

Muss ich Hebräisch können?

Nein, gar nicht. Wenn ein hebräisches Wort vorkommt, steht immer Übersetzung und Bedeutung daneben. Das Hebräische ist ein Geschenk, kein Hindernis. Aber das Buch ist auf Deutsch und vollständig auf Deutsch lesbar.

Aus welcher Tradition liest dieses Buch die Tora?

Aus der jüdischen. Ich lese die Tora mit den Stimmen, die diesen Text seit Jahrtausenden auslegen: Raschi, Ramban, Maimonides, Midrasch und Talmud. Nicht als akademische Sammlung, sondern weil sie eine Tiefe zeigen, die in deutschen Übersetzungen oft verloren geht.

Wann ist der beste Zeitpunkt, mit diesem Band anzufangen?

Jetzt im Herbst. Bereschit steht am Beginn des jüdischen Lesejahres: Am Schabbat nach Simchat Tora wird weltweit die erste Parascha gelesen, und die zwölf Wochenlesungen dieses Bandes begleiten dich dann bis in den Winter. Welche Parascha gerade an der Reihe ist, siehst du jederzeit auf der Seite Aktuelle Parascha.

Wo lese ich den Bibeltext selbst?

Direkt hier auf der Website: In Or Tora findest du das ganze Buch Bereschit zweisprachig, Deutsch und Hebräisch Wort für Wort, in unserer eigenen Übersetzung aus dem Hebräischen. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Gibt es die anderen Bände der Reihe schon?

Bereschit (Band I), Bamidbar (Band IV) und Devarim (Band V) sind erschienen. Schemot und Wajikra folgen. Wenn du den Newsletter abonnierst, erfährst du, sobald ein neuer Band erscheint.

Bereit für den Anfang?

An Simchat Tora wird die Rolle zurückgerollt, bis der erste Vers wieder oben liegt. Mit diesem Buch kannst du genau dort einsteigen.