Schalom

ISRAEL

Gedanken zu Israel, Gottes Wort und deinem Alltag.

Du möchtest Gott ernst nehmen, ohne dich hinter religiösen Formeln zu verstecken. Du spürst, dass Israel dabei keine Randnotiz ist, weißt aber oft nicht, wie du all das zusammenbringen sollst.

„Schalom Israel“ begleitet dich auf diesem Weg: Mit ehrlichen Texten über Israel, die Bibel und das Leben vor Gott – so geschrieben, dass du dich wiederfindest und zugleich herausgefordert wirst.

Jeder Beitrag lädt dich ein, einen kleinen Schritt zu gehen: Anders zu denken, anders zu beten, anders zu handeln – aus Respekt vor dem, was Gott sagt, und aus Liebe zu dem Land, das er sich ausgesucht hat.

7 übersehene Bibelverse mit gewaltiger Wirkung in deinem Alltag

Mutige Worte, die dir erlauben, anders zu leben, als alle es von dir erwarten.

Du wünschst dir, klarer, mutiger und näher an Gottes Herz durch deinen Alltag zu gehen?

Letzte Beiträge

Micha Levzion

Wer die letzten Kapitel des Buches Schemot (das zweite Buch Mose) liest, dem fällt schnell etwas auf, das merkwürdig wirkt: Derselbe Satz taucht immer und immer wieder auf: „wie der Ewige Mosche geboten hatte“ (hebr. ka’ascher tziwah Adonai et-Mosche, כַּאֲשֶׁר צִוָּה יְהוָה אֶת-מֹשֶׁה) Insgesamt erscheint diese Formel rund achtzehn Mal. Nach jedem Arbeitsschritt am Mischkan, dem Stiftszelt, nach jeder gefertigten Stange, nach jedem genähten Priestergewand: Immer wieder dieselbe Aussage. Mosche

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Micha Levzion

Wer eine Torah-Rolle zum ersten Mal in der Hand hält, ist oft überrascht. Keine Vokale. Keine Satzzeichen. Nur Konsonanten, Spalte für Spalte, in einer Schrift, die seit Jahrhunderten nach denselben strengen Regeln von Hand geschrieben wird. Und doch: Wer genau hinschaut, entdeckt etwas Merkwürdiges. Manche Buchstaben sind größer als die anderen. Otijot Rabbati – die großen Buchstaben der Torah In der jüdischen Tradition heißen sie Otijot Rabbati (אוֹתִיּוֹת רַבָּתִי) –

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Micha Levzion

Eine Frage, die sich Menschen, die ernsthaft ihren Glauben leben wollen, immer wieder stellen (aber auch von solchen, die einfach besser werden möchten, im Beruf, in ihrem Wissen, im Leben) ist die folgende: „Warum komme ich nicht voran – obwohl ich es doch wirklich will?“ Die Antwort findet sich – wie so oft – tiefer, als wir denken. Und diesmal mitten in einer Parascha, die auf den ersten Blick trocken

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Micha Levzion

Es gibt Segenssätze, die klingen schön. Und es gibt Segenssätze, die tragen eine ganze Lebensphilosophie in sich. „Gott mache dich wie Ephraim und Menasche“ gehört eindeutig zur zweiten Sorte. Die Worte stammen aus einer sehr besonderen Szene: Jakob liegt am Ende seines Lebens in Ägypten. Josef bringt seine beiden Söhne zu ihm. Und Jakob macht etwas Überraschendes: Er segnet seine Enkel nicht nur, er „nimmt“ die beiden sogar in den

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Micha Levzion

In der letzten Parascha von Bereschit (Wajechi) kommt es zu einer Szene, die sehr „menschlich“ ist – und die später in der jüdischen Geschichte eine unerwartete, dramatische Nachgeschichte bekommt. Die Angst der Brüder nach Jakobs Tod Nachdem Jakob gestorben ist, schauen Josefs Brüder plötzlich anders auf die Vergangenheit. Der Text sagt wörtlich sinngemäß: „Was, wenn Josef uns noch immer hasst und uns alles Böse vergelten will, das wir ihm angetan

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Micha Levzion

Im Wochenabschnitt dieser Woche (Wajigasch) erleben wir einen bewegenden Moment: Josef und seine Brüder finden wieder zueinander. Nach jahrelanger Trennung und einem langen „Versteckspiel“ gibt sich Josef endlich zu erkennen – und es kommt zur großen Aussöhnung. Doch eine Frage drängt sich auf: Warum eigentlich spielt Josef dieses Spiel? Warum gibt er sich nicht direkt zu erkennen, als seine Brüder das erste Mal nach Ägypten kommen? Gehen wir dieser Frage

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