1. Mose · בְּרֵאשִׁית
רִאשׁוֹן
Erste Lesung · Rischon · Sonntag
37,1–37,11
37,1
Und Jakob wohnte in dem Land, in dem sein Vater als Fremdling gelebt hatte, im Land Kanaan.
וַיֵּ֣שֶׁב יַעֲקֹ֔ב בְּאֶ֖רֶץ מְגוּרֵ֣י אָבִ֑יו בְּאֶ֖רֶץ כְּנָֽעַן
37,2
Dies sind die Nachkommen Jakobs: Josef, siebzehn Jahre alt, war Hirte bei den Schafen zusammen mit seinen Brüdern; und er war noch ein Junge bei den Söhnen Bilhas und den Söhnen Silpas, der Frauen seines Vaters. Und Josef brachte üble Nachrede über sie zu ihrem Vater.
אֵ֣לֶּה תֹּלְד֣וֹת יַעֲקֹ֗ב יוֹסֵ֞ף בֶּן־שְׁבַֽע־עֶשְׂרֵ֤ה שָׁנָה֙ הָיָ֨ה רֹעֶ֤ה אֶת־אֶחָיו֙ בַּצֹּ֔אן וְה֣וּא נַ֗עַר אֶת־בְּנֵ֥י בִלְהָ֛ה וְאֶת־בְּנֵ֥י זִלְפָּ֖ה נְשֵׁ֣י אָבִ֑יו וַיָּבֵ֥א יוֹסֵ֛ף אֶת־דִּבָּתָ֥ם רָעָ֖ה אֶל־אֲבִיהֶֽם
37,3
Und Israel liebte Josef mehr als alle seine Söhne, denn er war ihm ein Sohn seines Alters; und er machte ihm ein buntes Gewand.
וְיִשְׂרָאֵ֗ל אָהַ֤ב אֶת־יוֹסֵף֙ מִכָּל־בָּנָ֔יו כִּֽי־בֶן־זְקֻנִ֥ים ה֖וּא ל֑וֹ וְעָ֥שָׂה ל֖וֹ כְּתֹ֥נֶת פַּסִּֽים
37,4
Und seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr als alle seine Brüder liebte; da hassten sie ihn und konnten kein freundliches Wort mit ihm reden.
וַיִּרְא֣וּ אֶחָ֗יו כִּֽי־אֹת֞וֹ אָהַ֤ב אֲבִיהֶם֙ מִכָּל־אֶחָ֔יו וַֽיִּשְׂנְא֖וּ אֹת֑וֹ וְלֹ֥א יָכְל֖וּ דַּבְּר֥וֹ לְשָׁלֹֽם
37,5
Und Josef träumte einen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern; und sie hassten ihn noch mehr.
וַיַּחֲלֹ֤ם יוֹסֵף֙ חֲל֔וֹם וַיַּגֵּ֖ד לְאֶחָ֑יו וַיּוֹסִ֥פוּ ע֖וֹד שְׂנֹ֥א אֹתֽוֹ
37,6
Und er sagte zu ihnen: Hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe.
וַיֹּ֖אמֶר אֲלֵיהֶ֑ם שִׁמְעוּ־נָ֕א הַחֲל֥וֹם הַזֶּ֖ה אֲשֶׁ֥ר חָלָֽמְתִּי
37,7
Und siehe, wir banden Garben mitten auf dem Feld, und siehe, meine Garbe richtete sich auf und blieb stehen; und siehe, eure Garben stellten sich ringsum und verneigten sich vor meiner Garbe.
וְ֠הִנֵּה אֲנַ֜חְנוּ מְאַלְּמִ֤ים אֲלֻמִּים֙ בְּת֣וֹךְ הַשָּׂדֶ֔ה וְהִנֵּ֛ה קָ֥מָה אֲלֻמָּתִ֖י וְגַם־נִצָּ֑בָה וְהִנֵּ֤ה תְסֻבֶּ֙ינָה֙ אֲלֻמֹּ֣תֵיכֶ֔ם וַתִּֽשְׁתַּחֲוֶ֖יןָ לַאֲלֻמָּתִֽי
37,8
Da sagten seine Brüder zu ihm: Willst du etwa über uns König sein? Willst du etwa über uns herrschen? Und sie hassten ihn noch mehr wegen seiner Träume und wegen seiner Worte.
וַיֹּ֤אמְרוּ לוֹ֙ אֶחָ֔יו הֲמָלֹ֤ךְ תִּמְלֹךְ֙ עָלֵ֔ינוּ אִם־מָשׁ֥וֹל תִּמְשֹׁ֖ל בָּ֑נוּ וַיּוֹסִ֤פוּ עוֹד֙ שְׂנֹ֣א אֹת֔וֹ עַל־חֲלֹמֹתָ֖יו וְעַל־דְּבָרָֽיו
37,9
Und er träumte noch einen anderen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern und sagte: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt, und siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne verneigten sich vor mir.
וַיַּחֲלֹ֥ם עוֹד֙ חֲל֣וֹם אַחֵ֔ר וַיְסַפֵּ֥ר אֹת֖וֹ לְאֶחָ֑יו וַיֹּ֗אמֶר הִנֵּ֨ה חָלַ֤מְתִּֽי חֲלוֹם֙ ע֔וֹד וְהִנֵּ֧ה הַשֶּׁ֣מֶשׁ וְהַיָּרֵ֗חַ וְאַחַ֤ד עָשָׂר֙ כּֽוֹכָבִ֔ים מִֽשְׁתַּחֲוִ֖ים לִֽי
37,10
Und er erzählte es seinem Vater und seinen Brüdern; da wies ihn sein Vater zurecht und sagte zu ihm: Was ist das für ein Traum, den du geträumt hast? Sollen wir wirklich kommen, ich und deine Mutter und deine Brüder, um uns vor dir zur Erde niederzuwerfen?
וַיְסַפֵּ֣ר אֶל־אָבִיו֮ וְאֶל־אֶחָיו֒ וַיִּגְעַר־בּ֣וֹ אָבִ֔יו וַיֹּ֣אמֶר ל֔וֹ מָ֛ה הַחֲל֥וֹם הַזֶּ֖ה אֲשֶׁ֣ר חָלָ֑מְתָּ הֲב֣וֹא נָב֗וֹא אֲנִי֙ וְאִמְּךָ֣ וְאַחֶ֔יךָ לְהִשְׁתַּחֲוֺ֥ת לְךָ֖ אָֽרְצָה
37,11
Und seine Brüder waren eifersüchtig auf ihn, sein Vater aber bewahrte die Sache.
וַיְקַנְאוּ־ב֖וֹ אֶחָ֑יו וְאָבִ֖יו שָׁמַ֥ר אֶת־הַדָּבָֽר
שֵׁנִי
Zweite Lesung · Scheni · Montag
37,12–37,22
37,12
Und seine Brüder gingen, um die Schafe ihres Vaters bei Schechem zu weiden.
וַיֵּלְכ֖וּ אֶחָ֑יו לִרְע֛וֹת אֶׄתׄ־צֹ֥אן אֲבִיהֶ֖ם בִּשְׁכֶֽם
37,13
Und Israel sagte zu Josef: Weiden deine Brüder nicht bei Schechem? Komm, ich will dich zu ihnen senden. Und er sagte zu ihm: Hier bin ich.
וַיֹּ֨אמֶר יִשְׂרָאֵ֜ל אֶל־יוֹסֵ֗ף הֲל֤וֹא אַחֶ֙יךָ֙ רֹעִ֣ים בִּשְׁכֶ֔ם לְכָ֖ה וְאֶשְׁלָחֲךָ֣ אֲלֵיהֶ֑ם וַיֹּ֥אמֶר ל֖וֹ הִנֵּֽנִי
37,14
Und er sagte zu ihm: Geh doch und sieh nach dem Wohl deiner Brüder und dem Wohl der Schafe und bring mir Nachricht zurück. So sandte er ihn aus dem Tal von Hebron, und er kam nach Schechem.
וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ לֶךְ־נָ֨א רְאֵ֜ה אֶת־שְׁל֤וֹם אַחֶ֙יךָ֙ וְאֶת־שְׁל֣וֹם הַצֹּ֔אן וַהֲשִׁבֵ֖נִי דָּבָ֑ר וַיִּשְׁלָחֵ֙הוּ֙ מֵעֵ֣מֶק חֶבְר֔וֹן וַיָּבֹ֖א שְׁכֶֽמָה
37,15
Da fand ihn ein Mann, und siehe, er irrte auf dem Feld umher; und der Mann fragte ihn und sagte: Was suchst du?
וַיִּמְצָאֵ֣הוּ אִ֔ישׁ וְהִנֵּ֥ה תֹעֶ֖ה בַּשָּׂדֶ֑ה וַיִּשְׁאָלֵ֧הוּ הָאִ֛ישׁ לֵאמֹ֖ר מַה־תְּבַקֵּֽשׁ
37,16
Und er sagte: Ich suche meine Brüder. Sag mir doch, wo sie weiden.
וַיֹּ֕אמֶר אֶת־אַחַ֖י אָנֹכִ֣י מְבַקֵּ֑שׁ הַגִּֽידָה־נָּ֣א לִ֔י אֵיפֹ֖ה הֵ֥ם רֹעִֽים
37,17
Und der Mann sagte: Sie sind von hier weitergezogen, denn ich habe sie sagen hören: Lasst uns nach Dotan gehen. Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie bei Dotan.
וַיֹּ֤אמֶר הָאִישׁ֙ נָסְע֣וּ מִזֶּ֔ה כִּ֤י שָׁמַ֙עְתִּי֙ אֹֽמְרִ֔ים נֵלְכָ֖ה דֹּתָ֑יְנָה וַיֵּ֤לֶךְ יוֹסֵף֙ אַחַ֣ר אֶחָ֔יו וַיִּמְצָאֵ֖ם בְּדֹתָֽן
37,18
Sie sahen ihn von Weitem, und noch bevor er ihnen nahekam, planten sie gegen ihn, ihn zu töten.
וַיִּרְא֥וּ אֹת֖וֹ מֵרָחֹ֑ק וּבְטֶ֙רֶם֙ יִקְרַ֣ב אֲלֵיהֶ֔ם וַיִּֽתְנַכְּל֥וּ אֹת֖וֹ לַהֲמִיתֽוֹ
37,19
Und sie sagten einer zum anderen: Seht, da kommt dieser Meister der Träume!
וַיֹּאמְר֖וּ אִ֣ישׁ אֶל־אָחִ֑יו הִנֵּ֗ה בַּ֛עַל הַחֲלֹמ֥וֹת הַלָּזֶ֖ה בָּֽא
37,20
Und jetzt kommt, wir wollen ihn töten und ihn in eine der Gruben werfen und sagen: Ein wildes Tier hat ihn gefressen. Dann werden wir sehen, was aus seinen Träumen wird.
וְעַתָּ֣ה לְכ֣וּ וְנַֽהַרְגֵ֗הוּ וְנַשְׁלִכֵ֙הוּ֙ בְּאַחַ֣ד הַבֹּר֔וֹת וְאָמַ֕רְנוּ חַיָּ֥ה רָעָ֖ה אֲכָלָ֑תְהוּ וְנִרְאֶ֕ה מַה־יִּהְי֖וּ חֲלֹמֹתָֽיו
37,21
Ruben hörte es und rettete ihn aus ihrer Hand und sagte: Wir wollen ihn nicht ums Leben bringen.
וַיִּשְׁמַ֣ע רְאוּבֵ֔ן וַיַּצִּלֵ֖הוּ מִיָּדָ֑ם וַיֹּ֕אמֶר לֹ֥א נַכֶּ֖נּוּ נָֽפֶשׁ
37,22
Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in diese Grube, die in der Wüste ist, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten, um ihn zu seinem Vater zurückzubringen.
וַיֹּ֨אמֶר אֲלֵהֶ֣ם רְאוּבֵן֮ אַל־תִּשְׁפְּכוּ־דָם֒ הַשְׁלִ֣יכוּ אֹת֗וֹ אֶל־הַבּ֤וֹר הַזֶּה֙ אֲשֶׁ֣ר בַּמִּדְבָּ֔ר וְיָ֖ד אַל־תִּשְׁלְחוּ־ב֑וֹ לְמַ֗עַן הַצִּ֤יל אֹתוֹ֙ מִיָּדָ֔ם לַהֲשִׁיב֖וֹ אֶל־אָבִֽיו
שְׁלִישִׁי
Dritte Lesung · Schlischi · Dienstag
37,23–37,36
37,23
Und als Josef zu seinen Brüdern kam, zogen sie Josef sein Gewand aus, das bunte Gewand, das er anhatte.
וַֽיְהִ֕י כַּֽאֲשֶׁר־בָּ֥א יוֹסֵ֖ף אֶל־אֶחָ֑יו וַיַּפְשִׁ֤יטוּ אֶת־יוֹסֵף֙ אֶת־כֻּתָּנְתּ֔וֹ אֶת־כְּתֹ֥נֶת הַפַּסִּ֖ים אֲשֶׁ֥ר עָלָֽיו
37,24
Und sie nahmen ihn und warfen ihn in die Grube; die Grube aber war leer, es war kein Wasser darin.
וַיִּ֨קָּחֻ֔הוּ וַיַּשְׁלִ֥כוּ אֹת֖וֹ הַבֹּ֑רָה וְהַבּ֣וֹר רֵ֔ק אֵ֥ין בּ֖וֹ מָֽיִם
37,25
Dann setzten sie sich, um Brot zu essen. Und sie hoben ihre Augen und sahen: Da kam eine Karawane von Ischmaelitern aus Gilead, und ihre Kamele trugen Tragakant und Balsam und Ladanum; sie zogen dahin, um es nach Ägypten hinabzubringen.
וַיֵּשְׁבוּ֮ לֶֽאֱכָל־לֶחֶם֒ וַיִּשְׂא֤וּ עֵֽינֵיהֶם֙ וַיִּרְא֔וּ וְהִנֵּה֙ אֹרְחַ֣ת יִשְׁמְעֵאלִ֔ים בָּאָ֖ה מִגִּלְעָ֑ד וּגְמַלֵּיהֶ֣ם נֹֽשְׂאִ֗ים נְכֹאת֙ וּצְרִ֣י וָלֹ֔ט הוֹלְכִ֖ים לְהוֹרִ֥יד מִצְרָֽיְמָה
37,26
Da sagte Juda zu seinen Brüdern: Was gewinnen wir, wenn wir unseren Bruder töten und sein Blut verdecken?
וַיֹּ֥אמֶר יְהוּדָ֖ה אֶל־אֶחָ֑יו מַה־בֶּ֗צַע כִּ֤י נַהֲרֹג֙ אֶת־אָחִ֔ינוּ וְכִסִּ֖ינוּ אֶת־דָּמֽוֹ
37,27
Kommt, wir wollen ihn an die Ischmaeliter verkaufen, und unsere Hand soll nicht an ihm sein, denn er ist unser Bruder, unser eigenes Fleisch. Und seine Brüder hörten auf ihn.
לְכ֞וּ וְנִמְכְּרֶ֣נּוּ לַיִּשְׁמְעֵאלִ֗ים וְיָדֵ֙נוּ֙ אַל־תְּהִי־ב֔וֹ כִּֽי־אָחִ֥ינוּ בְשָׂרֵ֖נוּ ה֑וּא וַֽיִּשְׁמְע֖וּ אֶחָֽיו
37,28
Da kamen midianitische Männer, Händler, vorbei, und sie zogen Josef aus der Grube herauf und verkauften Josef für zwanzig Silberstücke an die Ischmaeliter; und diese brachten Josef nach Ägypten.
וַיַּֽעַבְרוּ֩ אֲנָשִׁ֨ים מִדְיָנִ֜ים סֹֽחֲרִ֗ים וַֽיִּמְשְׁכוּ֙ וַיַּֽעֲל֤וּ אֶת־יוֹסֵף֙ מִן־הַבּ֔וֹר וַיִּמְכְּר֧וּ אֶת־יוֹסֵ֛ף לַיִּשְׁמְעֵאלִ֖ים בְּעֶשְׂרִ֣ים כָּ֑סֶף וַיָּבִ֥יאוּ אֶת־יוֹסֵ֖ף מִצְרָֽיְמָה
37,29
Als Ruben zur Grube zurückkam, siehe: Josef war nicht in der Grube; und er zerriss seine Kleider.
וַיָּ֤שָׁב רְאוּבֵן֙ אֶל־הַבּ֔וֹר וְהִנֵּ֥ה אֵין־יוֹסֵ֖ף בַּבּ֑וֹר וַיִּקְרַ֖ע אֶת־בְּגָדָֽיו
37,30
Er kehrte zu seinen Brüdern zurück und sagte: Der Junge ist nicht da! Und ich — wohin soll ich gehen?
וַיָּ֥שָׁב אֶל־אֶחָ֖יו וַיֹּאמַ֑ר הַיֶּ֣לֶד אֵינֶ֔נּוּ וַאֲנִ֖י אָ֥נָה אֲנִי־בָֽא
37,31
Da nahmen sie das Gewand Josefs, schlachteten einen Ziegenbock und tauchten das Gewand in das Blut.
וַיִּקְח֖וּ אֶת־כְּתֹ֣נֶת יוֹסֵ֑ף וַֽיִּשְׁחֲטוּ֙ שְׂעִ֣יר עִזִּ֔ים וַיִּטְבְּל֥וּ אֶת־הַכֻּתֹּ֖נֶת בַּדָּֽם
37,32
Und sie schickten das bunte Gewand und brachten es zu ihrem Vater und sagten: Das haben wir gefunden. Erkenne doch, ob es das Gewand deines Sohnes ist oder nicht.
וַֽיְשַׁלְּח֞וּ אֶת־כְּתֹ֣נֶת הַפַּסִּ֗ים וַיָּבִ֙יאוּ֙ אֶל־אֲבִיהֶ֔ם וַיֹּאמְר֖וּ זֹ֣את מָצָ֑אנוּ הַכֶּר־נָ֗א הַכְּתֹ֧נֶת בִּנְךָ֛ הִ֖וא אִם־לֹֽא
37,33
Er erkannte es und sagte: Das Gewand meines Sohnes! Ein wildes Tier hat ihn gefressen; Josef ist gewiss zerrissen worden!
וַיַּכִּירָ֤הּ וַיֹּ֙אמֶר֙ כְּתֹ֣נֶת בְּנִ֔י חַיָּ֥ה רָעָ֖ה אֲכָלָ֑תְהוּ טָרֹ֥ף טֹרַ֖ף יוֹסֵֽף
37,34
Und Jakob zerriss seine Kleider, legte Sacktuch um seine Hüften und trauerte um seinen Sohn viele Tage lang.
וַיִּקְרַ֤ע יַעֲקֹב֙ שִׂמְלֹתָ֔יו וַיָּ֥שֶׂם שַׂ֖ק בְּמָתְנָ֑יו וַיִּתְאַבֵּ֥ל עַל־בְּנ֖וֹ יָמִ֥ים רַבִּֽים
37,35
Da machten sich alle seine Söhne und alle seine Töchter auf, um ihn zu trösten; er aber weigerte sich, sich trösten zu lassen, und sagte: Trauernd werde ich zu meinem Sohn in die Scheol hinabsteigen. So beweinte ihn sein Vater.
וַיָּקֻמוּ֩ כָל־בָּנָ֨יו וְכָל־בְּנֹתָ֜יו לְנַחֲמ֗וֹ וַיְמָאֵן֙ לְהִתְנַחֵ֔ם וַיֹּ֕אמֶר כִּֽי־אֵרֵ֧ד אֶל־בְּנִ֛י אָבֵ֖ל שְׁאֹ֑לָה וַיֵּ֥בְךְּ אֹת֖וֹ אָבִֽיו
37,36
Die Medaniter aber verkauften ihn nach Ägypten an Potifar, einen Hofbeamten des Pharao, den Obersten der Leibwache.
וְהַ֨מְּדָנִ֔ים מָכְר֥וּ אֹת֖וֹ אֶל־מִצְרָ֑יִם לְפֽוֹטִיפַר֙ סְרִ֣יס פַּרְעֹ֔ה שַׂ֖ר הַטַּבָּחִֽים