Paraschah Wajera
Or Tora – Die fünf Bücher Mose

Bereschit · Kapitel 19

1. Mose · בְּרֵאשִׁית
Kapitel 19

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Deutsch
עברית
In diesem Kapitel Wajera וַיֵּרָא
שְׁלִישִׁי Dritte Lesung · Schlischi · Dienstag 19,1–19,20
19,1
Die zwei Boten kamen am Abend nach Sodom, und Lot saß im Tor von Sodom. Als Lot sie sah, stand er auf, ihnen entgegen, und verneigte sich mit dem Angesicht zur Erde.
וַ֠יָּבֹאוּ שְׁנֵ֨י הַמַּלְאָכִ֤ים סְדֹ֙מָה֙ בָּעֶ֔רֶב וְל֖וֹט יֹשֵׁ֣ב בְּשַֽׁעַר־סְדֹ֑ם וַיַּרְא־לוֹט֙ וַיָּ֣קָם לִקְרָאתָ֔ם וַיִּשְׁתַּ֥חוּ אַפַּ֖יִם אָֽרְצָה
19,2
Er sprach: Siehe doch, meine Herren, kehrt ein doch in das Haus eures Knechtes, übernachtet und wascht eure Füße, macht euch früh auf und geht eures Weges. Sie aber sprachen: Nein, sondern auf dem Platz wollen wir übernachten.
וַיֹּ֜אמֶר הִנֶּ֣ה נָּא־אֲדֹנַ֗י ס֣וּרוּ נָ֠א אֶל־בֵּ֨ית עַבְדְּכֶ֤ם וְלִ֙ינוּ֙ וְרַחֲצ֣וּ רַגְלֵיכֶ֔ם וְהִשְׁכַּמְתֶּ֖ם וַהֲלַכְתֶּ֣ם לְדַרְכְּכֶ֑ם וַיֹּאמְר֣וּ לֹּ֔א כִּ֥י בָרְח֖וֹב נָלִֽין
19,3
Er drang in sie sehr, und sie kehrten ein bei ihm und kamen in sein Haus. Er bereitete ihnen ein Mahl und ungesäuerte Brote buk er, und sie aßen.
וַיִּפְצַר־בָּ֣ם מְאֹ֔ד וַיָּסֻ֣רוּ אֵלָ֔יו וַיָּבֹ֖אוּ אֶל־בֵּית֑וֹ וַיַּ֤עַשׂ לָהֶם֙ מִשְׁתֶּ֔ה וּמַצּ֥וֹת אָפָ֖ה וַיֹּאכֵֽלוּ
19,4
Noch bevor sie sich niederlegten, umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum Greis, das ganze Volk von jedem Ende.
טֶרֶם֮ יִשְׁכָּבוּ֒ וְאַנְשֵׁ֨י הָעִ֜יר אַנְשֵׁ֤י סְדֹם֙ נָסַ֣בּוּ עַל־הַבַּ֔יִת מִנַּ֖עַר וְעַד־זָקֵ֑ן כָּל־הָעָ֖ם מִקָּצֶֽה
19,5
Sie riefen nach Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Bring sie heraus zu uns, damit wir sie erkennen.
וַיִּקְרְא֤וּ אֶל־לוֹט֙ וַיֹּ֣אמְרוּ ל֔וֹ אַיֵּ֧ה הָאֲנָשִׁ֛ים אֲשֶׁר־בָּ֥אוּ אֵלֶ֖יךָ הַלָּ֑יְלָה הוֹצִיאֵ֣ם אֵלֵ֔ינוּ וְנֵדְעָ֖ה אֹתָֽם
19,6
Lot ging hinaus zu ihnen an den Eingang, und die Tür schloss er hinter sich.
וַיֵּצֵ֧א אֲלֵהֶ֛ם ל֖וֹט הַפֶּ֑תְחָה וְהַדֶּ֖לֶת סָגַ֥ר אַחֲרָֽיו
19,7
Und er sprach: Nicht doch, meine Brüder, tut nichts Böses!
וַיֹּאמַ֑ר אַל־נָ֥א אַחַ֖י תָּרֵֽעוּ
19,8
Siehe doch, ich habe zwei Töchter, die keinen Mann erkannt haben. Ich will sie zu euch herausbringen, und tut mit ihnen, wie es gut ist in euren Augen. Nur diesen Männern tut nichts, denn deshalb sind sie gekommen in den Schatten meines Daches.
הִנֵּה־נָ֨א לִ֜י שְׁתֵּ֣י בָנ֗וֹת אֲשֶׁ֤ר לֹֽא־יָדְעוּ֙ אִ֔ישׁ אוֹצִֽיאָה־נָּ֤א אֶתְהֶן֙ אֲלֵיכֶ֔ם וַעֲשׂ֣וּ לָהֶ֔ן כַּטּ֖וֹב בְּעֵינֵיכֶ֑ם רַ֠ק לָֽאֲנָשִׁ֤ים הָאֵל֙ אַל־תַּעֲשׂ֣וּ דָבָ֔ר כִּֽי־עַל־כֵּ֥ן בָּ֖אוּ בְּצֵ֥ל קֹרָתִֽי
19,9
Sie aber sprachen: Tritt zurück! Und sie sprachen: Der eine da ist gekommen, um sich aufzuhalten, und will sich zum Richter aufwerfen! Jetzt wollen wir es mit dir schlimmer machen als mit ihnen! Und sie drangen heftig auf den Mann, auf Lot, ein und traten heran, um die Tür zu zerbrechen.
וַיֹּאמְר֣וּ גֶּשׁ־הָ֗לְאָה וַיֹּֽאמְרוּ֙ הָאֶחָ֤ד בָּֽא־לָגוּר֙ וַיִּשְׁפֹּ֣ט שָׁפ֔וֹט עַתָּ֕ה נָרַ֥ע לְךָ֖ מֵהֶ֑ם וַיִּפְצְר֨וּ בָאִ֤ישׁ בְּלוֹט֙ מְאֹ֔ד וַֽיִּגְּשׁ֖וּ לִשְׁבֹּ֥ר הַדָּֽלֶת
19,10
Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Lot zu sich ins Haus, und die Tür verschlossen sie.
וַיִּשְׁלְח֤וּ הָֽאֲנָשִׁים֙ אֶת־יָדָ֔ם וַיָּבִ֧יאוּ אֶת־ל֛וֹט אֲלֵיהֶ֖ם הַבָּ֑יְתָה וְאֶת־הַדֶּ֖לֶת סָגָֽרוּ
19,11
Die Männer aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom Kleinen bis zum Großen, sodass sie sich vergeblich mühten, den Eingang zu finden.
וְֽאֶת־הָאֲנָשִׁ֞ים אֲשֶׁר־פֶּ֣תַח הַבַּ֗יִת הִכּוּ֙ בַּסַּנְוֵרִ֔ים מִקָּטֹ֖ן וְעַד־גָּד֑וֹל וַיִּלְא֖וּ לִמְצֹ֥א הַפָּֽתַח
19,12
Da sprachen die Männer zu Lot: Wen hast du noch hier? Einen Schwiegersohn, deine Söhne und deine Töchter und alle, die du in der Stadt hast, bring hinaus aus diesem Ort!
וַיֹּאמְר֨וּ הָאֲנָשִׁ֜ים אֶל־ל֗וֹט עֹ֚ד מִֽי־לְךָ֣ פֹ֔ה חָתָן֙ וּבָנֶ֣יךָ וּבְנֹתֶ֔יךָ וְכֹ֥ל אֲשֶׁר־לְךָ֖ בָּעִ֑יר הוֹצֵ֖א מִן־הַמָּקֽוֹם
19,13
Denn wir zerstören diesen Ort, denn ihr Geschrei ist groß geworden vor dem Angesicht des Ewigen, und der Ewige hat uns gesandt, um ihn zu zerstören.
כִּֽי־מַשְׁחִתִ֣ים אֲנַ֔חְנוּ אֶת־הַמָּק֖וֹם הַזֶּ֑ה כִּֽי־גָֽדְלָ֤ה צַעֲקָתָם֙ אֶת־פְּנֵ֣י יהוה וַיְשַׁלְּחֵ֥נוּ יהוה לְשַׁחֲתָֽהּ
19,14
Da ging Lot hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sprach: Steht auf, geht aus diesem Ort hinaus, denn der Ewige zerstört die Stadt! Doch er war wie einer, der scherzt, in den Augen seiner Schwiegersöhne.
וַיֵּצֵ֨א ל֜וֹט וַיְדַבֵּ֣ר אֶל־חֲתָנָ֣יו לֹקְחֵ֣י בְנֹתָ֗יו וַיֹּ֙אמֶר֙ ק֤וּמוּ צְּאוּ֙ מִן־הַמָּק֣וֹם הַזֶּ֔ה כִּֽי־מַשְׁחִ֥ית יהוה אֶת־הָעִ֑יר וַיְהִ֥י כִמְצַחֵ֖ק בְּעֵינֵ֥י חֲתָנָֽיו
19,15
Und als die Morgenröte aufstieg, da drängten die Boten Lot und sprachen: Steh auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht weggerafft wirst durch die Schuld der Stadt.
וּכְמוֹ֙ הַשַּׁ֣חַר עָלָ֔ה וַיָּאִ֥יצוּ הַמַּלְאָכִ֖ים בְּל֣וֹט לֵאמֹ֑ר קוּם֩ קַ֨ח אֶֽת־אִשְׁתְּךָ֜ וְאֶת־שְׁתֵּ֤י בְנֹתֶ֙יךָ֙ הַנִּמְצָאֹ֔ת פֶּן־תִּסָּפֶ֖ה בַּעֲוֺ֥ן הָעִֽיר
19,16
Als er aber zögerte, da ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der Ewige sich über ihn erbarmte; und sie führten ihn hinaus und ließen ihn außerhalb der Stadt.
וַֽיִּתְמַהְמָ֓הּ וַיַּחֲזִ֨קוּ הָאֲנָשִׁ֜ים בְּיָד֣וֹ וּבְיַד־אִשְׁתּ֗וֹ וּבְיַד֙ שְׁתֵּ֣י בְנֹתָ֔יו בְּחֶמְלַ֥ת יהוה עָלָ֑יו וַיֹּצִאֻ֥הוּ וַיַּנִּחֻ֖הוּ מִח֥וּץ לָעִֽיר
19,17
Und es geschah, als man sie nach draußen hinausgeführt hatte, da sprach er: Rette dein Leben, sieh nicht hinter dich und bleib nirgends stehen in der ganzen Ebene! Aufs Gebirge rette dich, damit du nicht weggerafft wirst!
וַיְהִי֩ כְהוֹצִיאָ֨ם אֹתָ֜ם הַח֗וּצָה וַיֹּ֙אמֶר֙ הִמָּלֵ֣ט עַל־נַפְשֶׁ֔ךָ אַל־תַּבִּ֣יט אַחֲרֶ֔יךָ וְאַֽל־תַּעֲמֹ֖ד בְּכָל־הַכִּכָּ֑ר הָהָ֥רָה הִמָּלֵ֖ט פֶּן־תִּסָּפֶֽה
19,18
Da sprach Lot zu ihnen: Nicht doch, mein Herr!
וַיֹּ֥אמֶר ל֖וֹט אֲלֵהֶ֑ם אַל־נָ֖א אֲדֹנָֽי
19,19
Siehe doch, dein Knecht hat Gnade in deinen Augen gefunden, und du hast groß gemacht deine Güte, die du an mir erwiesen hast, um mein Leben zu erhalten. Ich aber kann nicht aufs Gebirge fliehen, damit mich das Unheil nicht ereilt und ich sterbe.
הִנֵּה־נָ֠א מָצָ֨א עַבְדְּךָ֣ חֵן֮ בְּעֵינֶיךָ֒ וַתַּגְדֵּ֣ל חַסְדְּךָ֗ אֲשֶׁ֤ר עָשִׂ֙יתָ֙ עִמָּדִ֔י לְהַחֲי֖וֹת אֶת־נַפְשִׁ֑י וְאָנֹכִ֗י לֹ֤א אוּכַל֙ לְהִמָּלֵ֣ט הָהָ֔רָה פֶּן־תִּדְבָּקַ֥נִי הָרָעָ֖ה וָמַֽתִּי
19,20
Siehe doch, diese Stadt ist nahe, um dorthin zu fliehen, und sie ist klein. Dorthin will ich doch fliehen. Ist sie nicht klein? So bleibe meine Seele am Leben!
הִנֵּה־נָ֠א הָעִ֨יר הַזֹּ֧את קְרֹבָ֛ה לָנ֥וּס שָׁ֖מָּה וְהִ֣יא מִצְעָ֑ר אִמָּלְטָ֨ה נָּ֜א שָׁ֗מָּה הֲלֹ֥א מִצְעָ֛ר הִ֖וא וּתְחִ֥י נַפְשִֽׁי
רְבִיעִי Vierte Lesung · Rewii · Mittwoch 19,21–21,4
19,21
Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe Rücksicht genommen auf dich auch in dieser Sache, dass ich die Stadt nicht umstürze, von der du gesprochen hast.
וַיֹּ֣אמֶר אֵלָ֔יו הִנֵּה֙ נָשָׂ֣אתִי פָנֶ֔יךָ גַּ֖ם לַדָּבָ֣ר הַזֶּ֑ה לְבִלְתִּ֛י הָפְכִּ֥י אֶת־הָעִ֖יר אֲשֶׁ֥ר דִּבַּֽרְתָּ
19,22
Eile, rette dich dorthin, denn ich kann nicht das Geringste tun, bis du dorthin gekommen bist. Darum nannte man den Namen der Stadt Zoar.
מַהֵר֙ הִמָּלֵ֣ט שָׁ֔מָּה כִּ֣י לֹ֤א אוּכַל֙ לַעֲשׂ֣וֹת דָּבָ֔ר עַד־בֹּאֲךָ֖ שָׁ֑מָּה עַל־כֵּ֛ן קָרָ֥א שֵׁם־הָעִ֖יר צֽוֹעַר
19,23
Die Sonne war über dem Land aufgegangen, als Lot nach Zoar kam.
הַשֶּׁ֖מֶשׁ יָצָ֣א עַל־הָאָ֑רֶץ וְל֖וֹט בָּ֥א צֹֽעֲרָה
19,24
Und der Ewige ließ über Sodom und über Gomorra Schwefel und Feuer regnen, von dem Ewigen, vom Himmel.
וַֽיהוה הִמְטִ֧יר עַל־סְדֹ֛ם וְעַל־עֲמֹרָ֖ה גָּפְרִ֣ית וָאֵ֑שׁ מֵאֵ֥ת יהוה מִן־הַשָּׁמָֽיִם
19,25
Und er stürzte diese Städte um und die ganze Ebene und alle Bewohner der Städte und das Gewächs des Erdbodens.
וַֽיַּהֲפֹךְ֙ אֶת־הֶעָרִ֣ים הָאֵ֔ל וְאֵ֖ת כָּל־הַכִּכָּ֑ר וְאֵת֙ כָּל־יֹשְׁבֵ֣י הֶעָרִ֔ים וְצֶ֖מַח הָאֲדָמָֽה
19,26
Seine Frau aber blickte hinter sich und wurde zu einer Säule aus Salz.
וַתַּבֵּ֥ט אִשְׁתּ֖וֹ מֵאַחֲרָ֑יו וַתְּהִ֖י נְצִ֥יב מֶֽלַח
19,27
Abraham aber machte sich früh auf am Morgen zu dem Ort, wo er dort vor dem Angesicht des Ewigen gestanden hatte.
וַיַּשְׁכֵּ֥ם אַבְרָהָ֖ם בַּבֹּ֑קֶר אֶל־הַ֨מָּק֔וֹם אֲשֶׁר־עָ֥מַד שָׁ֖ם אֶת־פְּנֵ֥י יהוה
19,28
Und er blickte hinab auf die Fläche von Sodom und Gomorra und über die ganze Fläche des Landes der Ebene, und er sah, und siehe, ein Rauch vom Land stieg auf, wie der Rauch eines Schmelzofens.
וַיַּשְׁקֵ֗ף עַל־פְּנֵ֤י סְדֹם֙ וַעֲמֹרָ֔ה וְעַֽל־כָּל־פְּנֵ֖י אֶ֣רֶץ הַכִּכָּ֑ר וַיַּ֗רְא וְהִנֵּ֤ה עָלָה֙ קִיטֹ֣ר הָאָ֔רֶץ כְּקִיטֹ֖ר הַכִּבְשָֽׁן
19,29
Und es geschah, als Gott die Städte der Ebene zerstörte, da gedachte Gott Abrahams und führte Lot aus der Mitte der Zerstörung hinweg, beim Umsturz der Städte, in denen Lot gewohnt hatte.
וַיְהִ֗י בְּשַׁחֵ֤ת אֱלֹהִים֙ אֶת־עָרֵ֣י הַכִּכָּ֔ר וַיִּזְכֹּ֥ר אֱלֹהִ֖ים אֶת־אַבְרָהָ֑ם וַיְשַׁלַּ֤ח אֶת־לוֹט֙ מִתּ֣וֹךְ הַהֲפֵכָ֔ה בַּהֲפֹךְ֙ אֶת־הֶ֣עָרִ֔ים אֲשֶׁר־יָשַׁ֥ב בָּהֵ֖ן לֽוֹט
19,30
Lot aber zog hinauf aus Zoar und wohnte im Gebirge, und seine beiden Töchter mit ihm, denn er fürchtete sich, zu wohnen in Zoar. So wohnte er in der Höhle, er und seine beiden Töchter.
וַיַּעַל֩ ל֨וֹט מִצּ֜וֹעַר וַיֵּ֣שֶׁב בָּהָ֗ר וּשְׁתֵּ֤י בְנֹתָיו֙ עִמּ֔וֹ כִּ֥י יָרֵ֖א לָשֶׁ֣בֶת בְּצ֑וֹעַר וַיֵּ֙שֶׁב֙ בַּמְּעָרָ֔ה ה֖וּא וּשְׁתֵּ֥י בְנֹתָֽיו
19,31
Da sprach die Ältere zur Jüngeren: Unser Vater ist alt, und ein Mann ist nicht im Land, der zu uns käme nach der Weise aller Welt.
וַתֹּ֧אמֶר הַבְּכִירָ֛ה אֶל־הַצְּעִירָ֖ה אָבִ֣ינוּ זָקֵ֑ן וְאִ֨ישׁ אֵ֤ין בָּאָ֙רֶץ֙ לָב֣וֹא עָלֵ֔ינוּ כְּדֶ֖רֶךְ כָּל־הָאָֽרֶץ
19,32
Komm, wir wollen zu trinken geben unserem Vater Wein und uns legen zu ihm, damit wir von unserem Vater Nachkommen erhalten.
לְכָ֨ה נַשְׁקֶ֧ה אֶת־אָבִ֛ינוּ יַ֖יִן וְנִשְׁכְּבָ֣ה עִמּ֑וֹ וּנְחַיֶּ֥ה מֵאָבִ֖ינוּ זָֽרַע
19,33
So gaben sie ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken. Da kam die Ältere und legte sich zu ihrem Vater, und er merkte nicht, als sie sich legte und als sie aufstand.
וַתַּשְׁקֶ֧יןָ אֶת־אֲבִיהֶ֛ן יַ֖יִן בַּלַּ֣יְלָה ה֑וּא וַתָּבֹ֤א הַבְּכִירָה֙ וַתִּשְׁכַּ֣ב אֶת־אָבִ֔יהָ וְלֹֽא־יָדַ֥ע בְּשִׁכְבָ֖הּ וּבְקׄוּמָֽהּ
19,34
Und es geschah am folgenden Tag, da sprach die Ältere zur Jüngeren: Siehe, ich habe gelegen gestern Nacht bei meinem Vater. Wir wollen ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben. Und komm, lege dich zu ihm, damit wir von unserem Vater Nachkommen erhalten.
וַֽיְהִי֙ מִֽמָּחֳרָ֔ת וַתֹּ֤אמֶר הַבְּכִירָה֙ אֶל־הַצְּעִירָ֔ה הֵן־שָׁכַ֥בְתִּי אֶ֖מֶשׁ אֶת־אָבִ֑י נַשְׁקֶ֨נּוּ יַ֜יִן גַּם־הַלַּ֗יְלָה וּבֹ֙אִי֙ שִׁכְבִ֣י עִמּ֔וֹ וּנְחַיֶּ֥ה מֵאָבִ֖ינוּ זָֽרַע
19,35
So gaben sie auch in jener Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die Jüngere stand auf und legte sich zu ihm, und er merkte nicht, als sie sich legte und als sie aufstand.
וַתַּשְׁקֶ֜יןָ גַּ֣ם בַּלַּ֧יְלָה הַה֛וּא אֶת־אֲבִיהֶ֖ן יָ֑יִן וַתָּ֤קָם הַצְּעִירָה֙ וַתִּשְׁכַּ֣ב עִמּ֔וֹ וְלֹֽא־יָדַ֥ע בְּשִׁכְבָ֖הּ וּבְקֻמָֽהּ
19,36
So wurden die beiden Töchter Lots von ihrem Vater schwanger.
וַֽתַּהֲרֶ֛יןָ שְׁתֵּ֥י בְנֽוֹת־ל֖וֹט מֵאֲבִיהֶֽן
19,37
Die Ältere gebar einen Sohn und nannte seinen Namen Moab. Er ist der Vater Moabs bis auf den heutigen Tag.
וַתֵּ֤לֶד הַבְּכִירָה֙ בֵּ֔ן וַתִּקְרָ֥א שְׁמ֖וֹ מוֹאָ֑ב ה֥וּא אֲבִֽי־מוֹאָ֖ב עַד־הַיּֽוֹם
19,38
Und die Jüngere, auch sie, gebar einen Sohn und nannte seinen Namen Ben-Ammi. Er ist der Vater der Söhne Ammons bis auf den heutigen Tag.
וְהַצְּעִירָ֤ה גַם־הִוא֙ יָ֣לְדָה בֵּ֔ן וַתִּקְרָ֥א שְׁמ֖וֹ בֶּן־עַמִּ֑י ה֛וּא אֲבִ֥י בְנֵֽי־עַמּ֖וֹן עַד־הַיּֽוֹם
Kapitel 19